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Deutscher Hochschulmeister 2009 im UW-Rugby

Als Deutscher Hochschulmeister kehrte das Team der Hochschule Karlsruhe am letzten Juli-Wochenende aus Mainz zurück. Im Sudden Death, nur wenige Sekunden vor dem Ende der Verlängerung gegen den Meister der letzten drei Jahre, die Spielgemeinschaftder Hochschulen Würzburg und Schweinfurt, konnte die ursprünglich als Mission Impossibel deklarierte Finalpartie zugunsten Karlsruhes mit 2:1 entschieden werden. Nach einem Rückstand war schon der Karlsruher Ausgleichstreffer gerade noch in der regulären Spielzeit viel bejubelt. Mit diesem Erfolg gelang nach vielen Jahren mit Platzierungen im hinteren Drittel eine kleine Überraschung: Die begehrte Trophäe ist erstmals im Ländle.

In der Vorrunde wurde zunächst in zwei Gruppen nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Karlsruhe konnte in der vermeintlich leichteren Gruppe B zunächst Darmstadt mit 5:0, dann Bielefeld mit 4:0, schließlich Gastgeber Mainz und Konstanz jeweils mit 6:0 geschlagen werden. Der Gruppensieg war ohne Gegentreffer erreicht. In Gruppe 1 setzte sich Titelverteidiger SG Würzburg/Schweinfurt am besten in Szene.

Vorrunde

Gruppe A mit 6 Teams
Heidelberg - Göttingen 3:2
Aachen - SG Köln/Münster 1:1
SG Würzburg/Schweinf. - Göttingen 5:1
SG Nürnberg/Erlangen - Aachen 1:0
Heidelberg - SG Köln/Münster 0:3
Göttingen - Aachen 0:1
SG Würzburg/Schweinf. - SG Nürnberg/Erlangen 2:2
SG Köln/Münster - SG Nürnberg/Erlangen 1:0
SG Würzburg/Schweinf. - Heidelberg 6:0
SG Köln/Münster - SG Würzburg/Schweinf. 1:3
SG Nürnberg/Erlangen - Göttingen 5:1
Heidelberg - Aachen 1:3
SG Würzburg/Schweinf. - Aachen 4:1
SG Köln/Münster - Göttingen 3:0
Heidelberg - SG Nürnberg/Erlangen 0:5

SG Würzburg/Schweinf. 13 20:5
SG Köln/Münster 10 9:4
SG Nürnberg/Erlangen 10 13:4
Aachen 7 6:7
Heidelberg 3 4:19
Göttingen 0 4:17

Gruppe B mit 5 Teams

Konstanz - Bielefeld 1:3
Darmstadt - Karlsruhe 0:5
Mainz - Bielefeld 1:3
Bielefeld . Darmstadt 0:1
Konstanz - Mainz 1:2
Bielefeld - Karlsruhe 0:4
Darmstadt - Konstanz 7:0
Karlsruhe - Mainz 6:0
Mainz - Darmstadt 1:6
Karlsruhe - Konstanz 6:0

Karlsruhe 12 21:0
Darmstadt 9 14:6
Bielefeld 6 6:7
Mainz 3 4:16
Konstanz 0 2:18

Zwischenrunde

Aus den beiden Vorrunden-Tabellen wurde eine Rangliste der Teams erstellt: die ersten drei Teams dieser Rangreihe, SG Würzburg/Schweinfurt, Karlsruhe und SG Nürn-berg/Erlangen wurden für das Halbfinale gesetzt, der vierte Teilnehmer wurde beginnend mit dem Spiel der letzten beiden Teams so ermittelt, dass immer der Sieger aus dem jeweiligen Spiel gegen die nächsthöher platzierte Mannschaft antreten durfte. So gelang es Göttingen durch vier Siege in dieser Qualifikationsrunde noch vom vorletzten Platz auf Platz auf Platz sieben vor zu spielen. Sieger der Qualifikationsrunde war die SG Köln/Münster.

Konstanz - Göttingen 0:8 damit Konstanz auf Platz 11
Göttingen - Heidelberg 4:1 damit Heidelberg auf Platz 10
Göttingen - Mainz 4:0 damit Mainz auf Platz 9
Göttingen - Bielefeld 3:0 damit Bielefeld auf Platz 8
Göttingen - Aachen 1:7 damit Göttingen auf Platz 7
Aachen - Darmstadt 5:0 damit Darmstadt auf Platz 6
Aachen - SG Nürnberg/Erlangen 1:6 damit Aachen auf Platz 5

Halbfinale und Endrunde

Im ersten Halbfinale leistete die SG Köln/Münster zunächst starken Widerstand, ehe vor der Pause Martin Schottmüller beide Treffer zur 2:0-Führung markieren konnte. In der zweiten Hälfte setzt sich die leichte Überlegenheit des Karlsruher Teams weiter fort. Zwei Treffer durch Alex Wicht sorgen für den 4:0-Endstand. Im zweiten Halbfinale setzt sich SG Würzburg/Schweinfurt ebenfalls mit 4.0 gegen SG Nürnberg/Erlangen durch.

Karlsruhe - SG Köln/Münster 4:0
SG Würzburg/Schweinf. - SG Nürnberg/Erlangen 4:0

Im anschließenden Halbfinale gewinnt SG Nürnberg/Erlangen gegen SG Köln/Münster 3:1. Im Finale gegen die SG Würzburg/Schweinfurt gerät Karlsruhe kurz vor dem Seitenwechsel mit 0:1 in Rückstand, kann aber durch Alex Wicht in der letzten Minute der regulären Spielzeit den Ausgleich erzielen. Wiederum Wicht ist es, der 36 Sekunden vor Ende der Verlängerung den Karlsuher Siegestreffer im Sudden Death erzielt.

Platz 3:
SG Nürnberg/Erlangen - SG Köln/Münster 3:1

Finale
Karlsruhe - SG Würzburg/Schweinf. 2:1 s.d. nach 4:24 Min Verlängerung

Damit kann die UNI Karlsruhe zum ersten Mal in der Geschichte einen Deutschen Meister im UW-Rugby feiern. Im Hochschulteam mit von der Partie die Aktiven des TSV Malsch Christian Prowald, Jochen, Martin und Reinhard Schottmüller, Simon Spasojevic sowie Alex Wicht.



 
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