Ein Spieltag voller Überraschungen

Der zweite Spieltag in der Landesliga Baden-Württemberg brachte wieder eine Reihe Überraschungen. Die Ausgeglichenheit der Teams ist in dieser Runde bemerkenswert. Trotz teilweise durchwachsener Leistungen kann sich TSC Pforzheim den Herbstmeistertitel sichern. TCO Weinheim erwischt einen rabenschwarzen Tag und muss ohne Zähler die Heimreise antreten. Das Mittelfeld ist noch enger zusammengerückt, lediglich UWR Bodensee hat etwas den Anschluss verloren. Der Spieltag brachte wieder spannende aber faire Spiele und zeigt, dass in Baden-Württemberg derzeit wohl das beste UW-Rugby auf Landesverbandsebene gespielt wird.

Die ersten Punkte in der neuen Saison kann VfL Sindelfingen gegen UWR Bodensee einfahren. Bereits nach zwei Minuten liegen die Schwaben mit 2:0 in Führung, zur Pause steht es 5:0, am Ende 7:0. Das Duell der beiden führenden Teams sieht zwar die Spielanteile auf Seiten des TCO Weinheim, leider ohne zählbaren Erfolg. Pforzheim nutzt eine Konterchance durch Nationalspieler F. Schmitt zum entscheidenden Treffer. Auch im zweiten Spiel der Bodenseeauswahl ist der Gegner zu stark. Zwar kann das Team die Partie einiger maßen ausgeglichen gestalten, allerdings ohne die nötige Durchschlagskraft am gegnerischen Korb. So gewinnen die Schweizer von Tellfins Nidwalden die Partie am Ende deutlich mit 8:2.

Aufstiegsfavorit TSC Pforzheim tut sich schwer gegen die Reserve des TSV Malsch. Zwar kann das Team bis zur Pause mit 1:0 in Führung gehen und kurz nach der Pause auf 2:0 erhöhen, trotzdem ist das Malscher Spiel dominierend. In der Schlussphase kann Malsch dann durch M. Schulz und R. Schulz dann auch noch den verdienten Ausgleich erreichen.

Tellfins Nidwalden kann gegen VfL Sindelfingen mit 1:0 in Führung gehen und nach der Pause das Resultat zum 3:1-Sieg ausbauen.

Die Partie Oktopus Weinheim gegen TSV Malsch beginnt mit ausgeglichenen Spiel, dann kann Weinheim mit zwei Körben in Führung gehen. Noch vor der Pause gleicht Malsch durch R. Schulz und M. Schulz aus. Nach der Pause greift Malsch weitaus effektiver an und erzielt durch R. Schulz (2), U. Schulz sowie J. Luczak, der einen Strafwurf verwandeln kann, weitere Treffer zum 6:2-Endstand.

TSC Pforzheim untermauert die Titelansprüche gegen UWR Bodensee, führt zur Pause bereits 7:1 und hat am Ende einen 9:2-Sieg auf dem Konto.

TSV Malsch zeigt gegen VfL Sindelfingen Verschleiss-Erscheinungen. Drei Spiele binnen viereinhalb Stunden mit nur acht Aktiven fordern Tribut. Zur Pause führen die Schwaben bereits mit 2:0, bauen diesen Vorsprung bis auf 5:0 aus, ehe Malsch den ersten Treffer durch M. Schulz markieren kann. Weitere Sindelfinger Treffer gleicht Malsch durch R Schulz (2) aus. Der 7:3-Sieg geht ohne Frage in Ordnung.

 

VfL Sindelfingen- UWR Bodensee7:0
TSC Pforzheim- Oktopus Weinheim1:0
UWR Bodensee- Tellfins Nidwalden2:8
TSC Pforzheim- TSV Malsch2:2
VfL Sindelfingen- Tellfins Nidwalden1:3
Oktopus Weinheim- TSV Malsch2:6
TSC Pforzheim- UWR Bodensee9:2
VfL Sindelfingen- TSV Malsch II7:3

 

1.TSC Pforzheim 21:713
OktopusWeinheim 21:79
Tellfins Nidwalden14:127
TSV Malsch17:176
VfL Sindelfingen17:226
UWR Bodensee8:331