Kanutour am Altrhein

Wie bereits berichtet startet der TSV Malsch dieses Jahr zum ersten Mal und als erstes deutsches Team überhaupt bei der European Underwater Rugby League. Die Spieltage dieser Liga finden in 3 verschiedenen Städten Europas statt. Um die Mannschaftsreisekasse etwas aufzustocken, kamen einige interessante Ideen zusammen.
Die erste davon wurde am 22.10.16 auch bereits umgesetzt: Das ZIP-Team sponserte dem Verein die eigenen Kanus für eine geführte Kanutour auf dem Altrhein, deren Einnahmen das Vorhaben unterstützen sollten.
Also wurde in Familien- und Bekanntenkreisen der Spieler kräftig die Werbetrommel gerührt. Trotz des eher kalten und vor allem recht unsicheren Oktoberwetters fanden sich letztendlich 12 eifrige Paddler.

 Und so ging es am Samstagmorgen an der Altrheinbrücke mit einer Einweisung von ZIP-Chef und TSV Malsch Spieler Christian Staubach los. Die Tipps und Tricks des erfahrenen Paddlers wurden gerne angenommen, denn bisher hatte sich nur einer der 12 Angetretenen zuvor bereits in ein Kanu gewagt.
Nachdem also alle die verschiedenen Paddeltechniken zum Lenken des Kanus trocken geübt hatten, ging es auch schon, verteilt auf insgesamt 5 Kanus, aufs Wasser. Nach kurzem Ausprobieren hatten alle ihren Kanadier im Griff und die Fahrt den Altrhein entlang konnte beginnen.
Der Mut der Teilnehmer (besonders im Hinblick auf das Wetter) wurde reichlich belohnt. Denn es blieb nicht nur trocken. Zwischenzeitlich ließen sich sogar ein paar herrliche Sonnenstrahlen blicken, die die bunte, herbstliche Natur zum Leuchten brachten.

Der sehr niedrige Wasserstand forderte zwar an einigen Stellen die Kräfte, da die Kanus zum Teil im Schlamm feststeckten. Dafür konnten wir uns später jedoch einfach durch die schmalen Schleusen durch die Dämme hindurch treiben lassen, anstatt die Kanus über den Damm tragen zu müssen.

Nach gut einer Stunde vertäuten wir jeweils zwei der Kanus zu stabilen Katamaranen, mit denen wir uns dann sogar für einen kurzen Abschnitt in das Fahrwasser des Rheins wagen konnten.
Wieder in ruhigeren Gewässern angekommen, ließen wir die Tour mit einem abschließenden Grillen auf den noch verbundenen Kanus gemütlich ausklingen.


An dieser Stelle noch einmal danke an das ZIP Team für die großzügige Unterstützung.